1804 baute Richard Trevithick (13.4.1771 bis 22.4.1833) für ein englisches Bergwerk die erste auf Schienen fahrende Dampflokomotive und führte so im Zeitalter der Industriellen Revolution die Überarbeitung der Dampfmaschine von James Watt (19.1.1736 bis 19.8.1819) aus dem Jahre 1769 und die Weiterentwicklung seiner Dampfwagen fort.

Am 7.12.1835 fuhr erstmals zwischen Nürnberg und Fürth eine Dampfmaschine: Der Adler. Sie wurde von Robert Stephenson (16.12.1803 bis 12.10.1859), dem Erfinder der Rocket, in England gebaut.

Eine Dampflok ist eine Wärmekraftmaschine und fährt mit Wasser und Kohle (oder auch Öl).

Das Kohlenfeuer in der Feuerbüchse erreicht bis zu 1700 Grad C und heizt das Wasser im umgebenden Kessel so stark auf, dass darin Wasserdampf mit einem Druck von bis zu 16 bar entsteht. Der Wasserdampf wird dann in die Dampfzylinder geleitet und setzt durch seine Ausdehnung die Kolben und die damit fest verbundenen Kolbenstangen in eine lineare Bewegung. Diese wird durch den Kreuzkopf und nicht zentrisch an den Rädern angebrachte Treibstangen in eine Kreisbewegung umgesetzt. Durch Reibung zwischen Rad und Schiene kommt die Lok in Fahrt.

Das Archiv der Lokomotivbilder orientiert sich an dem Baureihenschema der Deutschen Reichsbahn: